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So bist du bei jedem Regenwetter richtig angezogen

Ein Wetterumschwung kann beim Wandern schnell passieren – ob plötzlicher Regen oder tauender Schnee. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Regenkleidung musst du deine Tour nicht abbrechen. In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei Regenjacken, Hosen und wasserdichten Accessoires achten solltest – inklusive einer verständlichen Erklärung der Wassersäule.

Was bedeutet die Wassersäule bei Regenkleidung?

Die Wassersäule ist ein Maß dafür, wie wasserdicht ein Material ist. Sie gibt an, wie viel Wasserdruck das Gewebe aushält, bevor Feuchtigkeit durchdringt – gemessen in Millimetern (mm). Allgemein gilt: Je höher die Wassersäule, desto wasserdichter ist das Kleidungsstück.​

Hier ein Überblick, was die verschiedenen Werte bedeuten:

Wassersäule
Schutzlevel 
Geeignet für 
 3.000 mm Basis-Schutz  Leichter Regen, kurze Regenschauer 
 5.000 mm Solider Allrounder  Mittlerer Regen, Wanderungen im Nieselregen, kurze Zeit in heftigen Regenschauern
 8.000 mm Hohe Wasserdichtigkeit  Stärkere Schauer, feuchtes Gelände 
 10.000 mm+ Maximaler Schutz  Dauerregen, längeres Sitzen auf nassem Untergrund 

 

💡 Wichtig zu wissen: Auch hochwertige Regenkleidung kann undicht werden, wenn Nähte, Reißverschlüsse oder Imprägnierung nachlassen. Achte auf verschweißte Nähte und regelmäßig aufgefrischte Imprägnierungen.

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Eine ältere Frau kniet auf einem Waldweg, um ihren Schuh zu binden, während ein Kind in einer blauen Jacke mit Wanderstöcken auf sie zugeht. Bäume mit Herbstlaub säumen den Weg.

Tipps für unterwegs: Was du bei Bewegung im Regen beachten solltest

Damit du dich bei Nässe wohlfühlst und gut geschützt bist, kommt es nicht nur auf die Wassersäule an. Hier unsere Tipps:

1. Atmungsaktive Materialien wählen

Wenn du dich viel bewegst, kommst du ins Schwitzen. Achte auf Regenjacken und -hosen, die Feuchtigkeit von innen nach außen abgeben – Stichwort atmungsaktiv.

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2. Im Lagenlook kleiden

Zieh dich nach dem Zwiebelprinzip an: Eine atmungsaktive Basisschicht, eine isolierende Zwischenschicht (z. B. Fleece) und eine wasserdichte Außenschicht. Achte darauf, dass Regenjacke und -hose genug Platz bieten.

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3. Wasserdichte Schuhe und Gummistiefel richtig wählen

Ideal für Alltag, Garten oder kurze Spaziergänge bei Nässe – für längere Wanderungen empfehlen sich wasserdichte Wanderschuhe mit Profilsohle. Plane genug Platz für dicke Socken oder um die Regenhose in die Stiefel zu stecken. Lieber eine Nummer größer kaufen – besonders bei Gummistiefeln.

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4. Sichtbarkeit bei Regen nicht vergessen

Dämmerung, Nebel oder Regenwände schränken die Sicht ein. Reflektierende Details an Jacken, Mützen oder Accessoires sorgen für mehr Sicherheit – besonders bei Wanderungen in der Nähe von Straßen.

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So pflegst du deine Regenkleidung richtig

Gute Pflege sorgt dafür, dass dein Regenschutz auch langfristig wasserdicht bleibt:

✔️ Mit mildem Reinigungsmittel & lauwarmem Wasser reinigen
✔️ Auf aggressive Waschmittel und Weichspüler verzichten
✔️ Nicht im Trockner trocknen – lieber aufhängen
✔️ Regelmäßig imprägnieren, um die wasserabweisende Wirkung zu erhalten
✔️ Pflegehinweise auf dem Etikett beachten!

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